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Karlsruhe. Der Film. Die Geschichte. Erhältlich bei www.filmreise.info


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ISBN: 978-3-943510-05-8
Preis: 19,95 EUR (zzgl. Versand)

Karlsruhe. Der Film. Die Geschichte.

Mit diesem Städtefilm von Anita Bindner laden wir Sie ein zu einer filmischen Reise in die Vergangenheit der Fächerstadt Karlsruhe. Historische Filmaufnahmen aus 100 Jahren zeichnen diesen einzigartigen Film aus. Unbekannte und neu entdeckte Filmschätze erzählen von den großen und kleinen Ereignissen der Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert, zeigen Freizeit und Privates, Impressionen aus der guten alten Zeit, Kriegszerstörung und Wiederaufbau, den Wandel der badischen Residenzstadt zur modernen Technologiemetropole.

 

Ein Film von Anita Bindner

Produktion: Haus des Dokumentarfilms Stuttgart, 2014

Laufzeit:ca. 45 Min. DVD/Pal

dt., engl. und frz. Fassung
Bildformat: 16:9 mit Archivmaterial 4:3
Ton: Stereo

Bonusfilme:

Stadt im Umbruch
Kurz-Dokumentarfilm von Wolf Hart, 1961, 23 Min.
Ein Stadtporträt mit ungewöhnlich reizvollen und vergnüglichen Blicken auf die Hauptstadt Badens und ihre Menschen.

Karlsruhe Movie Map
Installation von Michael Naimark 1991/2009, ca. 2 Min.
Eine virtuelle Straßenbahnfahrt in den historischen Stadtraum.
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe | Institut für Bildmedien 2009

© Haus des Dokumentarfilms

Eine Filmreise ins Zentrum Badens

»Karlsruhe. Der Film. Die Geschichte« ist ein Stadtporträt mit ungewöhnlich reizvollen und vergnüglichen Blicken auf die Hauptstadt Badens und auf ihre Menschen - voller Überraschungen und Entdeckungen.

Die Filmreise durch die Fächerstadt beginnt im Jahr 1907, in der sogenannten guten alten Zeit, als hierzulande noch ein Großherzog regierte. Damals wird auch der erste Fußballfilm der Filmgeschichte gedreht, am 1. Mai 1910 das Lokalderby der Karlsruher Vereine KFV und Phönix, eine Rarität. Sport im Hochschulstadion, Studenten bei Leibesübungen in den zwanziger Jahren. Bereits 1925 feiert die Technische Hochschule ihren hundertsten Geburtstag. Attraktiv für Gäste und Touristen war Karlsruhe schon immer, ein Hobbyfilmer dreht Anfang der 30er Jahre die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Auch aus der Zeit des Nationalsozialismus gibt es Filmdokumente, die zeigen Umzüge, Aufmärsche, Parolen, Massenszenen zu Propagandazwecken. Wohltuend in dieser Zeit: die privaten Amateurfilme, z.B. von Mediziner Kurt Weiss, der einen Blick hinter die Kulissen des modernen städtischen Krankenhauses wirft. Andere drehen in der Freizeit, bei einer Autofahrt ins Grüne und beim Segelflugsport.

Die Jahre des Zweiten Weltkriegs hält das Filmtagebuch von Georg Walter fest, das neben Familienereignissen auch die Zerstörungen nach dem Bombenhagel 1942 und im Dezember 1944 überliefert: einzigartige Aufnahmen, die hier erstmals veröffentlicht werden. Die immensen Anstrengungen bei der Trümmerbeseitigung und dem Wiederaufbau filmt der Karlsruher Fotograf Erich Bauer.

Danach zeigt der Film die stolzen Errungenschaften aus der Zeit des Wirtschaftswunders: zum Beispiel einen außergewöhnlichen Autosilo. Das war ein vollautomatisches Parkhaus. Oder das erste deutsche Kernforschungszentrum im Landkreis Karlsruhe und der Karlsruher Monatsspiegel im Kino. Auch in Werbe- und Imagefilmen spiegelt sich der wirtschaftlichen Aufschwung Karlsruhe. Doch wertvolle Aufnahmen vom »Dörfle«, der Altstadt vor ihrem Abriss, erinnern auch mit einem Blick für Vergangenes an diesen Zeitenwandel.

Wie schnell die Zeit vergeht. Es folgen Studentenproteste, die Gründung der Grünen, KSC-Fans im Glück. Ein Jahrhundert aus Karlsruhe im Film kommt zu einem großen Finale: die Filmreise durch die 300 Jahre junge Fächerstadt endet im Zentrum der Medienkunst. Die Stadt hat sich gewandelt zur modernen Technologiemetropole.

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